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Bitcoin (BTC) hat am heutigen 1. Dezember kurzzeitig den Sprung über 17.000 US-Greenback geschafft, nachdem am Vortag der schlechteste Monatsabschluss seit zwei Jahren verkraftet werden musste.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Bitcoin will November ausmerzen

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, bewegt sich der Bitcoin-Kurs am Donnerstag grob um 17.100 US-Greenback.

Mit einem Tagesgewinn von knapp 4,5 % kann die marktführende Kryptowährung entsprechend erfolgreich verhindern, dass der schwache Monatsabschluss neue Verluste hervorruft.

Nichtsdestotrotz steht für den November ein dickes Minus von 16,2 % zu Buche, das zugleich den schlechtesten Monat seit 2019 markiert.

Monatliche Abschlüsse von Bitcoin (Screenshot). Quelle: Coinglass

Die gute Stimmung unter den Anlegern wird deshalb wohl eher von den jüngsten Äußerungen von US-Zentralbankchef Jerome Powell ausgehen, denn dieser hat erstmals in Aussicht gestellt, dass die Leitzinserhöhungen schon ab Dezember wieder kleiner werden könnten.

„Die Geldpolitik wirkt sich erst mit Verzögerungen auf Wirtschaft und Inflation aus, weshalb wir den vollen Effekt unserer Straffung noch nicht zu spüren bekommen haben“, wie Powell zu bedenken gibt. Dem fügt er an:

„Dementsprechend macht es Sinn, die Geschwindigkeit unserer Erhöhungen anzupassen, je näher wir dem Degree kommen, das es braucht, um die Inflation zu verringern. Die Zeit für derartige Anpassungen könnte schon im Dezember kommen.“

Allerdings gibt sich der Zentralbankchef gewohnt vorsichtig, was eine gänzliche Kehrtwende der bisherigen Geldpolitik angeht.

„Angesichts unserer fortschreitenden Straffungen ist das Timing dieser Anpassung weit weniger wichtig als die Frage, wie weit den Leitzins überhaupt noch erhöhen müssen, um die Inflation in den Griff zu kriegen bzw. wie lange wie wir diesen halten müssen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen“, so der Zentralbankchef weiter.

Nichtsdestotrotz hat der Aktienmarkt bereits positiv auf die Ankündigungen reagiert, so konnten der S&P 500 und der Nasdaq Composite Index ähnlich wie Bitcoin um 3,1 % bzw. 4,4 % zulegen.

Dealer bleiben vorsichtig

Die Krypto-Experten sind allerdings ebenfalls vorsichtig, was die weiteren Aussichten nach den heutigen Zugewinnen angeht.

So warnt Crypto Tony stellvertretend, dass die Bullen jetzt „überheblich werden“ und dass noch nicht der richtige Zeitpunkt ist, um blind zu kaufen.

„Jetzt ist noch nicht die Zeit, um All-In zu gehen, denn wir bilden gerade den Boden“, wie der Analyst auf Twitter meint. Und weiter:

„Was uns noch fehlt: Ein höheres Hoch und ein höheres Tief (Trendwende der Marktstruktur), massives bullisches Handelsvolumen, Ankäufe im Aufschwung, die Komplettierung der bisherigen Korrektur.“

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: Crypto Tony/ Twitter

Eine wichtige Marke, die es zu halten gilt, um diese Trendwende der Marktstruktur zu schaffen, ist demnach die 16.700 US-Greenback-Marke.

Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe stimmt in diesen Tenor mit ein und hebt ebenfalls die Wichtigkeit im Bereich um 16.700 US-Greenback hervor.





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